
Band 4 der Notizen zu Uecker erscheint im März
In Golestanis und Schönfelders Untersuchung Im All der Zeichen. Der Semionaut Günther Uecker wird Günther Ueckers Arbeitsweise als Prozess „performativer Übersetzung“ (Bourriaud) diskutiert. Sein Werk wird hier als Vermittelndes zwischen Welten und Medien besprochen. Ein Fokus liegt auf seinem Druckzyklus Huldigung an Hafez (2015), in dem der Künstler in einen interkulturellen Dialog mit der Lyrik des persischen Dichters Hafez aus dem 14. Jahrhundert tritt. Uecker arbeitet dabei auf sprachlicher, medialer und kultureller Ebene. Die seinem Ansatz zugrundeliegende performative Praxis lässt, so die Autor*innen, eine Deutung dieses und anderer Werke Ueckers jenseits essentialisierender Zuschreibungen zu.
Band 4 der Schriftenreihe „Notizen zu Uecker“ wird am 3. März 2026 beim Deutschen Kunstverlag erscheinen.