
Förderungen 2026 vergeben
Wir freuen uns die Stipendiatinnen des GUI | IUG für das Jahr 2026 vorzustellen:
7. Günther Uecker-Forschungsstipendium
Das diesjährige Stipendium des Günther Uecker Instituts wird an ein Forschungsprojekt der Kunsthistorikerin Claudia Kudinova vergeben. Unter dem Arbeitstitel „Vom Licht.“ Licht und Wahrnehmung im Werk von Günther Uecker und ihre Vermittlung im musealen Kontext widmet sich das Projekt einer vertieften Untersuchung kunstvermittlerischer Perspektiven auf das Werk Günther Ueckers. Es findet in diesem Jahr als Kooperation mit dem Staatlichen Museum Schwerin statt.

Claudia Kudinova ist Kunst- und Bildhistorikerin mit einem Fokus auf die Nachkriegsavantgarde und zeitgenössische Kunst. Sie promoviert aktuell zum malerischen Werk von Hal Busse. Die Arbeit daran wurde durch die Gerda Henkel Stiftung gefördert. Des Weiteren ist sie seit April 2024 assoziiertes Forschungsmitglied und Doktorandin des interdisziplinären Exzellenzclusters „Matters of Activity. Object Space Agency“ der Humboldt-Universität. 2023/2024 sowie 2025 übernahm sie Lehraufträge am dortigen Institut für Kunst- und Bildgeschichte. Kudinova ist sowohl in ihrer Rolle als Leiterin der Galerie Volker Diehl als auch darüber hinaus kuratorisch tätig.
2. Forschungstipendium des Instituts für Umwelt & Gestaltung
Das Stipendium, mit dem das Institut für Umwelt & Gestaltung Projekte aus dem Bereich der künstlerischen Forschung fördert, wird in diesem Jahr an ein Projekt der schwedischen Künstlerin und Wissenschaftlerin Åsa Sonjasdotter vergeben. Es trägt den Arbeitstitel Historische Zeiträume erschließen: Neue Wege für sinnliche und soziale Bezüge zwischen Züchtung und Kultivierung in uniform geprägten Landschaften.
Åsa Sonjasdotter ist Künstlerin, Forscherin und Autorin und lebt auf der Insel Ven (Schweden) sowie in Berlin. In ihrer Arbeit untersucht sie die sozialen, politischen und kulturellen Beziehungen rund um Kulturpflanzen, Landwirtschaft und Ernährungssysteme. Ausgangspunkt ihrer Praxis ist ihre Erfahrung in den industrialisierten Agrarlandschaften Südskandinaviens und ihr langjähriges Engagement für bäuerliches Wissen und agrarökologische Praktiken. 2024 promovierte sie in künstlerischer Praxis an der HDK-Valand, Universität Göteborg, mit der Arbeit Towards Peasant Cultivation of Abundance.