Stipendium · 17.09.2025 – 21.09.2025

Training Creative Acts and Action – Teilnehmende

Günther Uecker: Nagelfeldzug, 1969. Fotografie von Lothar Wolleh, Bild beschnitten und mit Schriftzuversehen durch GUI | IUG Günther Uecker © VG Bild-Kunst, Bonn 2025; Lothar Wolleh © Lothar Wolleh Estate, Berlin

Das GUI | IUG ermöglichte 15 jungen Wissenschaftler*innen und Künstler*innen die Teilnahme am internationalen und interdisziplinären Forschungsprojekt Training Creative Acts and Action. Auf Grundlage einer öffentlichen Ausschreibung bewarben sich die Teilnehmenden mit eigenen Forschungsansätzen für eines der fünf Panels des Workshops. Die Förderung durch unser Institut ermöglichte den ausgewählten Teilnehmenden einen fünftägigen intensiven Forschungs- und Arbeitsaufenthalt im Rahmen des Projekts, bei dem sämtliche Kosten hierfür durch unser Institut übernommen wurden.

Beteiligte
Stephanie Dvareckas

Stephanie R. Dvareckas ist Doktorandin der Kunstgeschichte an der Rutgers University, USA. Sie ist Dodge Avenir Fellow am Zimmerli Art Museum, wo sie mit der Norton and Nancy Dodge Collection of Nonconformist Art from the Soviet Union arbeitet. Ihre Forschung wird unter anderem durch ein Stipendium des Fulbright Scholars Program (Kasachstan, 2022–23), ein FLAS-Stipendium (Foreign Languages and Area Studies) des Davis Center der Harvard University (2019) sowie einen Graduate Dean Professional Development Award (2018) gefördert. Stephanie hat einen MA in Kunstgeschichte, Theorie und Kritik vom School of the Art Institute of Chicago sowie einen BFA vom Massachusetts College of Art and Design.

Isa Fontbona

Isa Fontbona ist eine Performancekünstlerin, wissenschaftliche Forscherin und Bodybuilderin. In ihrer Arbeit nutzt sie den Körper als kreatives Material, um zum kritischen Nachdenken über Themen anzuregen, die uns als Individuen in der post-/hypermodernen Gesellschaft betreffen. Ihre Performances loten die Grenzen ihres Körpers aus und setzen körperliche Anstrengung ein, um das Publikum unmittelbar zu erreichen.

Marie Götze

Marie Götze arbeitet mit industriellen Spuren, die sich in More-than-Human Körpern ansammeln – als berührende, kontaminierende und verwandelnde Erscheinungen. Ihre installative, performative, konzeptuelle und textile Kunstpraxis bewegt sich in Untergrund-Netzwerken und verbindet nährende, ausbeutende und widerständige Tendenzen.

Alex Gross

Alex Gross, bildender Künstler und promovierter Kunstwissenschaftler, arbeitet seit 2010 am Fachgebiet Bildende Kunst, Institut für Architektur der TU Berlin. Im Zentrum seiner künstlerischen Praxis stehen destabilisierende Materialprozesse als aktive Akteure skulpturaler und performativer Interventionen. Am Institut für Architektur entwickelt und realisiert er experimentelle Lehrformate mit einem Fokus auf materialbasierter künstlerischer Forschung und performativen Recherchemethoden.

Anna Helfer

Anna Helfer ist Doktorandin der Sozial- und Kulturanthropologie an der Freien Universität Berlin und am Leibniz-Institut Moderner Orient (ZMO). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kunst, Erinnerung und postkoloniale Kritik, wobei sie seit 2018 Feldforschung in Dakar betreibt. Von März 2024 bis Februar 2025 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin, in der Abteilung Kunst Afrikas. Seit 2023 ist sie Mitglied des Projekts Re-connecting „Objects“ (TU Berlin), das auf der Dak’Art 2024 präsentiert wurde. Von 2015 bis 2017 arbeitete sie an dem Oral-History-Projekt Café Deutschland des Städel Museums. Sie unterrichtet derzeit am Institut für Afrikanische Kunst der FU Berlin und erhält ein Promotionsstipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Johanne Mohs

Johanne Mohs studierte Romanistik, Kunstgeschichte und Journalistik an der Universität Hamburg und der Universitat de Barcelona. Nach ihrem Studium arbeitete sie, erst als Doktorandin, und dann als Postdoktorandin, in verschiedenen Forschungsprojekten an der Hochschule der Künste Bern. Zur Zeit ist sie Lehrbeauftragte an der Technischen Universität Berlin und freiberufliche Lektorin und Literaturwissenschaftlerin. Sie forscht zur Kulturtechnik des Schreibens in den Bereichen Gegenwartsliteratur, klassische Avantgarden und dem Zusammenspiel von Literatur und Technik/Wissenschaft.

Cyrill Lim und Daria Nedelcu

Cyrill Lim, Multimedia-Künstler und Forscher, und Daria Nedelcu, angehende Kuratorin und Kunsthistorikerin, arbeiten seit 2022 zusammen. Ihre gemeinsame Praxis bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst, Forschung und gesellschaftlichem Engagement.

Nina Nielebock

Nina Nielebock ist Künstlerin mit Schwerpunkt auf Skulptur und Performance im öffentlichen Raum. In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sie sich mit aktuellen politischen Themen auseinander und erforscht deren Auswirkungen auf die Gesellschaft in partizipativen Performances. Sie studiert bei Sam Durant an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Darüber hinaus ist Nina Nielebock kunstpädagogisch tätig, organisiert Diskussionsformate an der Schnittstelle von Kunst und Politik und kuratiert Gruppenausstellungen.

Peter Seeland

Peter Seeland ist Masterstudent der Kunstgeschichte an der LMU München. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit ökologischen und ökokritischen Perspektiven in der Kunstgeschichte und der zeitgenössischen Kunst – mit einem besonderen Fokus auf visuelle Kultur, Landschaft und historische Ressourcenbeziehungen.

Verena Straub

Verena Straub ist Kunst- und Bildhistorikerin an der TU Dresden. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der zeitgenössischen Kunst, Bildern im Kontext politischer Agitation sowie der Online Visual Culture. Sie ist Co-Leiterin des Forschungsprojekts Image Protests on Social Media und Mitbegründerin des Affect and Colonialism Web Lab.

Irène Unholz

Irène Unholz ist Doktorandin an der Universität Fribourg (CH) und forscht zu Strategien der Simulation und Reproduktion von Systemen in der zeitgenössischen Kunst. Sie studierte Kunstgeschichte, Medien- und Kommunikationswissenschaft und Psychologie an der Universität Fribourg und der FU Berlin. Daneben arbeitet sie als Kulturjournalistin.