Training Creative Acts and Action: An edited publication of workshop documents

Die Publikation bündelt Dokumente des internationalen und interdisziplinären Projekts Training Creative Acts and Action, das vom 17. bis 21. September 2025 in Schwerin stattfand.

Der Intensivworkshop Training Creative Acts and Action verband künstlerische Praxis, Theorie und Forschung in einem intensiven Austausch zwischen internationalen Künstler*innen und Theoretiker*innen. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit den Begriffen „Training“, „Übung“, „Praxis“, „Aktion“ und „Vermittlung“ – verstanden als künstlerische wie gesellschaftliche Handlungsformen. Ausgehend von der Frage „was wir tun, wenn wir denken“ (Hannah Arendt) untersuchte das Projekt, wie Denken, Körper und Handlung ineinandergreifen und wie künstlerische Forschung selbst zum Ort kritischer Erkenntnis werden kann. Durch theoretische Impulse und praktische Übungen wurde Handeln im übergeordneten Sinn im Workshop aus unterschiedlichen disziplinären Richtungen als Form des Denkens betrachtet und seine Rolle in gegenwärtigen Diskursen reflektiert.

Ausgerichtet wurde das Projekt durch das Institut für Umwelt und Gestaltung (IUG), der Teil unseres Doppelinstituts, der als bewegliches, experimentelles Gefüge, Forschung, Lehre und künstlerische Praxis in offenen Prozessen miteinander verbindet. Entsprechend betonte Training Creative Acts and Action die Bedeutung zeitgenössischer Forschung, die über disziplinäre Grenzen hinausdenkt und künstlerisches Tun als Erkenntnispraxis versteht, als gemeinschaftlicher, erfahrungsorientierter Prozess sichtbar wird.

Mit Beiträgen von:
T. J. Demos, Stephanie R. Dvareckas, Knut Ebeling, Isa Fontbona, Antonia Gradnitzer, Marie Götze, Alex Gross, Anna Helfer, Christina Irrgang, Cyrill Lim, Daria Nedelcu, Johanne Mohs, Katharina Neuburger, Nina Nielebock, Grégoire Rousseau, Göze Saner, Peter Seeland, Nora Sternfeld, Verena Straub, Irène Unholz und Georg Winter.

Die Publikation wird herausgegeben von Nina Nielebock und wurde gestaltet von Theodor Schäfer für das IUG | Institut für Umwelt & Gestaltung.